Unsere Mission

Vorbereitungskurs zur Sachkundeprüfung (IHK) im Einzelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln

In Drogerien, Drogeriemärkten, Tankstellen, inzwischen in jedem Supermarkt, werden freiverkäufliche Arzneimittel vertrieben. Der Einzelhändler muß für den Verkauf dieser Arzneimittel seine Fachkompetenz nachweisen. Den Sachkundenachweis kann er durch die Prüfung bei der IHK erwerben.

Da teilweise eine äußerst trockene juristische Materie durchgearbeitet werden muß, bietet sich ein Vorbereitungskurs förmlich an. Unsere Seminare sind dreitägig und finden einige Tage vor den IHK-Prüfungen (in Ludwigshafen oder Karlsruhe) statt.

Prüfungsinhalte der Sachkundeprüfung


Die Prüfung gemäß § 4 der VO über den Nachweis der Sachkenntnis im Ein-zelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln vom 20.06.1978, BGBl. I S. 753, geändert durch Gesetz vom 23.09.1990, BGBl. II, S. 885 (SachkenntnisVO) umfasst im wesentlichen folgenden Stoff:

  1. Das Sortiment der freiverkäuflichen Arzneimittel (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 der Sach-kenntnisVO) ergibt sich aus: §§ 1 – 4, 43 – 45 Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln vom 24.08.1976, BGBl. I, S. 2448 in der Fassung der Bekannt-machung vom 11.12.1998, BGBl. I, S. 3586 (AMG). VO über apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel vom 24.11.1988, BGBl. I, S. 2151, zuletzt berichtigt am 17.02.1989, BGBl. I, S. 254. Der Prüfling muss in diesem Zusammenhang wissen, dass es bei der Entschei-dung der Frage, ob ein Arzneimittel vorliegt, auf die Zweckbestimmung des Stoffes ankommt (§ 2 Abs. 1 AMG). Hilfreich sind bei der Abgrenzung der freiverkäuflichen Mittel auch die Aufdrucke: (insoweit als negatives Indiz) „apothekenpflichtig“ und „verschreibungspflichtig“ (§ 10 Abs. 1 Nr. 10 AMG).
  2. Der Prüfling soll hinsichtlich der „üblicherweise verwendeten Pflanzen und Chemikalien“, die am meisten verwandten Bestandteile, Zusatz- und Füllstoffe der freiverkäuflichen Arzneimittel kennen, sowie in der Lage sein, einige Heil-kräuter und Pflanzen zu bestimmen, Grundkenntnisse sind ausreichend. Bei den „Darreichungsformen“ soll der Unterschied zwischen Pillen, Pulver, Tinktur usw., sowie die Verwendung von „äußerlich“ oder „innerlich“ bekannt sein. Der Prüfling sollte auch über die Folgen falscher Anwendungen (z. B. das Schlucken von Zäpfchen u. ä.) informiert sein.
  3. 
Der Prüfling soll in der Lage sein, die Anzeichen offensichtlich verwechselter oder verdorbener Mittel (§ 3 Abs. 2 Nr. 3 SachkenntnisVO), wie das Fle-ckigwerden von Tabletten oder den Pilz- oder Tierbefall von Arzneimitteln zu erkennen und hieraus Schlussfolgerungen zu ziehen. Auch offensichtliche Unreinheiten und Verfälschungen, z. B. falsche Substanzen eines Tees, müssen erkannt werden können.
  4. Der Prüfling muss allgemeine Fragen zum Verständnis der Angaben zur Haltbarkeit und Lagerfähigkeit von freiverkäuflichen Arzneimitteln beantwor-ten können, insbesondere auch in der Lage sein, hierzu auf den Packungen angegebene Anweisungen und Daten zu lesen und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen. Geschmacksbeeinträchtigungen und Geschmacksveränderungen durch das Übertragen von Geruchsstoffen nebeneinanderliegender Arzneimit-tel müssen ihm bewusst sein.
  5. Neben generellem Vertrautsein mit dem ordnungsgemäßen Abfüllen, Abpa-cken und Abgeben der Mittel (§ 3 Abs. 2 Nr. 4 SachkenntnisVO) muss der Prüfling wissen, wann er zum pharmazeutischen Unternehmer (§ 4 Abs. 18 AMG) wird und damit seine Haftung für Arzneimittelschäden eintreten kann (§§ 84 ff. AMG).
  6. Der Prüfling muss in der Lage sein, die Gefahren eines unsachgemäßen Um-gangs und der falschen Anwendungen von freiverkäuflichen Arzneimitteln zu erkennen und darzulegen. Hierzu gehören z. B. die Wirkungen alkoholischer Lösungen von Aufputsch- und Beruhigungsmitteln, insbesondere für Kinder und Kraftfahrer.
  7. Die Kenntnis der für freiverkäufliche Arzneimittel geltenden Vorschriften umfasst:
§§ 1 – 5, 8, 10, 11, 13, 21, 38, 43 – 52, 64 – 67 AMG in der jeweils gültigen Fassung.


Die Vorschriften der SachkenntnisVO in der jeweils gültigen Fassung.
Gesetz über die Werbung auf dem Gebiet des Heilwesens vom 18.10.1978, BGBl. I, S. 1677; Neufassung vom 17.08.1994, BGBl. I, S. 3068.

Zielsetzung

Bildungsziel des Seminars
Sachkundeprüfung IHK

Zielgruppe
Alle diejenigen, die diese Sachkundprüfung benötigen


Beschreibung der Zielgruppe
Freiverkäufliche Arzneien werden in Apotheken, im Einzelhandel, in Drogerien bis hin zu Tankstellen etc. angeboten. Dieser Kurs mit anschließender IHK-Prüfung richtet sich an alle diese Mitarbeiter und an die, die es werden wollen

Termine
04.06.2012 - 06.06.2012

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